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Eigenverbrauch

Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom

Mit dem Bau einer Solarstromanlage eröffnen Hausbesitzer ein Konto mit sonnigen Konditionen. Die Anlage auf dem Dach wird somit das eigene Dachsparbuch. Nicht nur die Einnahmen sind aufgrund der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Vergütungen kalkulierbar – die Solarstromanlage leistet gleichzeitig einen Beitrag zur sicheren, CO2-freien Energieversorgung. Wer zudem Eigenstrom vom Dach effizient nutzt, macht sich unabhängiger vom Energieversorger und kann seinen Ertrag deutlich erhöhen. Eigenstrom ist nicht nur eine saubere und umweltfreundliche Energie, sondern entlastet gleichzeitig das öffentliche Stromnetz. Mit einer Solarstromanlage produziert man 1 kWh Strom bereits für ca. 0,16 €. Der durchschnittliche Strompreis für Haushaltskunden hingegen liegt bereits bei 0,26 € / kWh. Je weiter dieser steigt – und das wird er – umso größer ist der Kostenvorteil von Solarstrom. In Zeiten steigender Strompreise, ist eine Solarstromanlage also die beste Gegenwehr. Benötigt wird lediglich ein weiterer Zähler, der den Eigenstrom misst. Theoretisch sind bereits heute bis zu 30 Prozent des selbst erzeugten Solarstroms Eigenstrom.

Intelligente Verbrauchssteuerung

Intelligente Systeme zur Verbrauchssteuerung helfen dabei, den Stromverbrauch in Zeiten zu verschieben, in denen die Solarstromanlage genügend Strom erzeugt. Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich der Eigenstromanteil auf über 30 Prozent erhöhen. Mit der passenden Software können Stromertrag und -verbrauch zu jedem Zeitpunkt und von jedem Ort aus abgelesen werden. Auf diese Weise hat man die eigene Strombilanz fest im Griff. Wird genügend Strom vom eigenen Dach produziert, können Verbrauchsgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine auf Solarstrombetrieb umgeschaltet werden.

Einspeisung ins öffentliche Netz
Bild: SolarWorld AG

Einspeisung ins öffentliche Stromnetz

Wird die Kilowattstunde nicht direkt im Haus genutzt, geht der Solarstrom automatisch in das öffentliche Stromnetz und wird nach dem regulären EEG?-Vergütungssatz je Kilowattstunde vergütet. Mit entsprechenden Batteriesystemen lässt sich der Eigenstrom sogar speichern und zeitversetzt verbrauchen. So geht keine Kilowattstunde verloren. Eine durchschnittliche Solarstromanlage von 5 kWp produziert jährlich etwas mehr Strom, als eine 4-köpfige Familie jährlich durchschnittlich verbraucht. Mithilfe moderner Speichertechnologien ist es bereits heute schon möglich, bis zu 80 Prozent des auf dem eigenen Dach erzeugten Stroms auch direkt im Haus zu nutzen und so kräftig zu sparen. Mit Eigenstrom reduzieren Anlagenbetreiber somit nicht nur ihre Stromrechnung, sondern umgehen zusätzlich Strompreiserhöhungen. Eigenstrom bedeutet also mehr Ertrag, mehr Sicherheit bei Stromausfällen und mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger.

Prinzipbild PV-Anlage und Brauchwasser-Wärmepumpe.
Bild: Stiebel Eltron

Brauchwasser-Wärmepumpe

Eine weitere sehr effektive Nutzung und damit eine Erhöhung des Eigenverbrauchs von selbsterzeugten PV-Strom, ist die Einbindung einer Brauchwasser-Wärmepumpe. Ein Großteil des für die Warmwasserbereitung benötigten Stroms kann durch eine Photovoltaik-Anlage (PV) umweltfreundlich selbst produziert werden. Der Solarstrom ersetzt somit Netzstrom und ermöglicht eine unabhängige Warmwasserbereitung im Haushalt. Bei dieser Kombination ermöglicht die Regelung der Brauchwasser-Wärmepumpe die bevorzugte Verwendung des selbsterzeugten Stroms für die Warmwasserbereitung mit Hilfe eines digitalen Eingangs. In diesem Fall werden andere Regelparameter wie Sperrzeiten vernachlässigt, um die maximale Speichertemperatur zu erreichen. Der sehr gut isolierte Warmwasserspeicher in der Warmwasser-Wärmepumpe dient dabei als Energiespeicher. So erhöht sich der Anteil des selbst produzierten Stroms, der nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird, um bis zu 15 %.

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